Zu viele Gedanken

Aktualisiert: 10. Feb.



Kennt ihr das, wenn in eurem Leben alles sehr gut läuft und ihr einen wirklich glücklichen Moment habt und sich eure Gedanken dann zu Wort melden während ihr gerade total in diesem Glücksgefühl aufgeht?

Es ist ein kleiner unscheinbarer Gedanke, wie z.B.:

"Du hast vergessen die Rechnung zu überweisen und die Wäsche aufzuhängen." Binnen Sekunden fühlt man sich schlechter. Zuerst will man diesen Gedanken nicht zulassen. Dieser nagt allerdings an einem, bis man sich darauf konzentriert und sich ein ungutes Gefühl der Unzulänglichkeit ausbreitet. Dieses Gefühl ist der perfekte Nährboden für weitere ungute Gedanken. Diese könnten lauten:

"Du bekommst einfach nichts hin." "Warum hast du das nicht gleich gemacht?" "Nie hörst du auf mich." Nie bekommst du das hin was du dir den Tag über vorgenommen hast."


Da wären die inneren Antreiber und das Gefühl perfekt sein zu müssen. Woher kommt dieses Gefühl? Habt ihr euch das als kleine Kinder von euren Eltern angeeignet oder wurdet ihr nur geliebt, wenn ihr perfekt wart und was gearbeitet habt? Wurdet ihr nicht um eurer Selbstwillen geliebt? Habt ihr euch als Kind angenommen und geliebt gefühlt, einfach weil ihr wart wer ihr seid? Nehmt euch einen Moment Zeit, geht in euch und versucht das zu herauszufinden.

Was steckt hinter diesem Gedankenmuster?


Diesem selbsttorpedierenden Verhalten kann man mit zwei Strategien begegnen:


1. Sobald man dieses vorherrschende Gedankenmuster bewusst wahrgenommen hat, fühlt in euer Herz. Ein kleiner Rest des glücklichen Gefühls ist noch da oder? Nun kann man sich bewusst darauf konzentrieren und das Gefühl wieder wachsen lassen. Sofort stellt sich der Gedanken ein:

"Nie erlaubst du dir selbst glücklich zu sein." "Warum machst du das?"

Auch wenn solche Gedanken auftauchen, konzentriert man sich weiter auf das glückliche Gefühl und denkt: " Ich erlaube mir glücklich zu sein und konzentriere mich darauf dieses Gefühl wachsen zu lassen."


Falls die Gedanken drohen übermächtig zu werden, wende ich einen Trick aus einem Buch aus der Quantenheilung an. Fragt euch selbst, wie euer nächster Gedanke riecht oder welcher Farbe er hat und wartet die Antwort ab. Ich denke ihr werdet verblüfft sein.


2. Nachdem man herausgefunden hat, woher dieses Gedankenmuster herrührt, geht man in die Selbstvergebung und denkt fortlaufend die nächsten Sätze für ein paar Minuten lang:


- Ich vergebe mir und lasse los.


Man konzentriert sich währenddessen auf sein Herz und fährt damit solange fort, bis man merkt, dass man sich entspannt.


Sind uns alle dieser selbsttorpedierenden Gedankenmuster bewusst und kann man Sie alle ausmerzen?


Gerne könnt ihr im Forum zu diesem Beitrag eure Gedanken und Erfahrungen teilen.



32 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Freunde