Das was du erschaffst ist deine Realität


Heute morgen machte ich mir einen YogiTea. Ich liebe diesen Tee, da die meisten Sorten einen von innen heraus wärmen. An jedem Teebeutel sind immer kleine nette Weisheiten auf die ich mich immer sehr freue. Heute stand auf meinem Teebeutel:

"Das was du erschaffst ist deine Realität."

Das musste ich erst mal sacken lassen und wiederholte den Satz mehrere Male im Stillen für mich.


Als erstes stellte ich mir die Fragen:

"Wie genau erschaffe ich etwas in meinem Leben? In dem ich es einfach mache? Eigentlich nicht. Zuerst denkt man über etwas nach und setzt es dann um. Ok, das hört oder liest man nicht zum ersten Mal."

Deine Gedanken erschaffen deine Realität heißt es ja normalerweise. Nur wie genau geht das vor sich und kann man die Gedanken beeinflussen und/oder verändern? Diese Frage kann ich beruhigt mit einem "Ja" beantworten, allerdings gilt das nur für Gedanken dessen man sich bewusst ist.

Quantenphysiker haben nachgewiesen das jeder Mensch 60.000 Gedanken pro Tag denkt. Das ist eine wirklich große Menge. Wenn man sich überlegt das 24 Stunden 86.400 Sekunden haben. Man denkst also in 86.400 Sekunden 60.000 Gedanken. Damit ist dann mal klar gestellt, dass einige davon unterbewusst ablaufen.

Nur vielleicht ist man sich doch mehr Gedanken bewusst als man sich jetzt vielleicht vorstellt?


Ein Beispiel: Man geht einkaufen. Steht in der Gemüseabteilung und fragt sich gedanklich: "Ok, Kohlrabi hatte ich schon lange nicht mehr gegessen. Wann kann ich diese kochen und was esse ich dazu? Welcher Salat passt dazu und für wieviele Personen werde ich das kochen?"

Mitten in diesem Gedankenfluss wird man von hinten ausversehen angerempelt. Es wallt entweder Überraschung oder Ärger in einem auf und sofort kommt ein Gedanke: "Welcher Idiot hat mich da angerempelt", oder sogar so etwas wie: "Verdammter Mist, wer hat denn da keine Augen im Kopf" und wahrscheinlich noch einiges anderes oder mehr.

Das sind schon mal mindestens zwei Gedanken die voller Wertung und Unmut waren. Gedanken die man in dieser Form idealerweise nicht denken will, wenn man an sich arbeiten will um eine besseres Selbst zu erschaffen. Man weiß ja auch nicht warum man angerempelt wurde. Vielleicht hat ein kleines Kind stolz den Einkaufswagen vor sich hergeschoben und war einfach zu klein um vor sich zu sehen, ob da jemand steht oder nicht.


Natürlich denkt nicht jeder so, aber bestimmt einige unter euch. Diese Gedanken sind das Resultat aus seinem Weltbild und wie man mit sich selbst und anderen umgeht. Sie kommen aus dem Unterbewusstsein.


Man dreht sich um und spricht mit seinem Gegenüber und geht seines Weges weiter. Wird man sich der Gedanken die man da hatte bewusst und kann diese deshalb versuchen das nächste Mal zu verändern? Was glaubt ihr wieviele Menschen sich über Ihre Gedanken, Gedanken machen und versuchen bewusster damit umzugehen?


Die Fragen zum Gemüse und Kochen waren bewusst. Die Gedanken nach dem man angerempelt wurde, entstanden aus einem Gefühl und dem Unterbewusstsein.

Es gibt natürlich auch Menschen die sich vielleicht gedacht haben: "Oh je, hoffentlich ist da nichts passiert. Geht es demjenigen oder derjenigen die mich angerempelt hat gut?"


Sind die unbewussten Gedanken der Ansatz sein Denken zu ändern oder Bedarf es mehr dazu? Wahrscheinlich ist der erste Schritt sich über seine Gedanken bewusst zu werden der erste Schritt. Dies erfordert Disziplin und die Motivation sich ändern zu wollen.


Ein weiteres Beispiel: Man sitzt in seinem Büro und sieht vor lauter Arbeit kein Land mehr. Man denkt, wenn man auf seinen Aktenstampel sieht: "Oh man hab ich Stress." Oh je ist das soviel", oder "werde ich jemals damit fertig werden?"

Mit jedem dieser Gedankengänge wird man ein Stück kleiner. Die Schultern beugen sich nach vorne, man sackt ein und fühlt diese Schwere auf seinen Schultern lasten.

Wer kennt dieses Beispiel nicht all zu gut?

Was wäre allerdings wenn man denken Würde:" Ja super, so wird es mir nicht langweilig." Ich arbeite weg was geht und mit dem Rest machen ich morgen weiter." Die Schwere auf euren Schultern bleibt aus und auch der Körper macht sich nicht kleiner. Man sitzt mit geradem Rücken und einer Leichtigkeit auf den Schultern da.


Falls ihr zur ersten Kategorie gehört, denkt euch einfach:" Ich bin nicht gestresst. Mir geht es gut" und wiederholt das mehrere Male und beobachtet wie sich euer Rücken wieder aufrichtet.


Wie ihr seht seit Ihr euren Gedanken nicht hilf- oder machtlos ausgeliefert. Denkt an den Trick aus meinem ersten Blog der Quantenheilung. Man kann etwas ändern, sofern man das will.


Wenn ihr daran arbeiten wollt, schafft ihr das. Ich drücke euch die Daumen.

Gerne könnt ihr euch hier auf der Seite anmelden und mir im Forum eure Gedanken und Erfahrungen hierzu mitteilen.

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